„Diese besondere Bank steht sinnbildlich für vieles, was unsere engagierte Stadt LD ausmacht. Offenheit, Respekt und Dialog“, sagt die städtische Ehrenamtskoordinatorin Angelika Kemmler. „Als Teil des Projekts ‚Der Friedhof lebt‘ verbindet sie Rückzug, Begegnung und Achtsamkeit auf ganz besondere Weise. Zugleich knüpft sie an unsere Regenbogen-Plauderbänke an, die seit vergangenem Jahr im Stadtgebiet zum Gespräch einladen und zeigt einmal mehr. LD ist bunt, LD ist offen, LD hört zu.“
Arche-Gärten.
Das bundesweite Projekt möchte Friedhöfe als Lern-, Ruhe- und Begegnungsorte bekannt und sichtbar machen, dass sie nicht nur Orte des Gedenkens, sondern auch Orte der Bildung und der Gemeinschaft sind. In acht Pilot-Städten in fünf Bundesländern entstehen derzeit sogenannte „Arche-Gärten“ auf christlichen, muslimischen und jüdischen Grabfeldern. Der LDer Hauptfriedhof ist jetzt einer dieser besonderen Orte.
Interreligiöser Dialog.
„Die Regenbogen-Archebank auf dem LDer Hauptfriedhof vereint Symbolik und Funktion. Sie steht für Vielfalt, Hoffnung und interreligiösen Dialog und lädt zugleich zum
Innehalten, Erinnern und Nachdenken ein“, erklärt Dr. Deborah Williger, Projektleiterin.
„Unser Dank gilt allen, die die Bank möglich gemacht haben. Der jüdischen Gemeinde als Grundeigentümerin des Grabfeldes, Angelika Kemmler für die Begleitung beim Genehmigungsprozess, Julia Kempf von der Friedhofsverwaltung für die sichere Aufstellung an einem schönen Standort sowie der Schreinerei der Projekt Werkstatt LD für die fachgerechte, farbenfrohe Umsetzung.“ Text. sp. Foto. Stadt. LD. Frei.
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