23.11.2025 - Erneuerung. Der Synode des Bistums.

Die Mitglieder des SPer Synodalteams von links. Gerhard Frübis, Marius Wingerter, Gaby Kemper, Thomas Stubenrauch. Foto. Bistum SP. Pressefrei.

SP. Vor gut einem Jahr ging in Rom die von Papst Franziskus initiierte Bischofssynode zum Thema „Synodalität" zu Ende. Nach einem mehrjährigen Prozess wurde von den 375 Synodalen, darunter erstmals auch etwa 100 Priester, Ordensleute und Laien, ein Abschlussdokument verabschiedet, mit zahlreichen Impulsen für eine synodale Erneuerung der Kirche. Nun hat Rom die Bistümer weltweit aufgerufen, Ideen zu entwickeln, wie diese Impulse vor Ort umgesetzt werden können, und dafür konkrete Maßnahmen vorzuschlagen. 

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Dazu sollen in allen Diözesen Synodalteams eingesetzt werden. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat deshalb vier Ehren- und Hauptamtliche gebeten, das Synodalteam für das Bistum SP zu bilden. Gaby Kemper und Gerhard Frübis als Mitglieder der Diözesanversammlung, den Referenten für pfarrliche und überpfarrliche Räte im Bischöflichen Ordinariat, Marius Wingerter, und als Synodalteam-Leiter den persönlichen Referenten des Bischofs, Dr. Thomas Stubenrauch. 

Zwischen Hören des Geistes Gottes und Reformschritten.

Für Marius Wingerter hat der Begriff Synodalität viele Dimensionen, die es bei der Arbeit des Synodalteams zu bedenken gilt. „Zunächst geht es um eine geistliche Haltung, in der alle aufeinander und auf den Geist Gottes hören. Zugleich sollen durch konkrete Reformschritte die Gemeinschaft unter den Gläubigen und die Verantwortung aller gestärkt werden." Auf die hohe Schnittmenge der Impulse der Weltsynode mit den Themen des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland weist Gerhard Frübis hin: „Beide Prozesse suchen nach mehr Machtkontrolle und Gewaltenteilung, etwa durch die Übertragung von mehr Leitungsaufgaben an Laien. Nun kommt es darauf an, die weltkirchliche Perspektive und die Erfahrungen in den deutschen Diözesen gut miteinander zu vernetzen." 

Neue und kreative Wege gehen. 

Eines der zentralen Anliegen der Weltsynode besteht für Gaby Kemper in der Stärkung der Teilhabe aller Gläubigen: „Als Mitglied des Synodalteams will ich mich dafür einsetzen, dass wir in unserem Bistum neue und kreative Wege gehen. Hierbei ist es mir wichtig, die Verantwortung von Frauen und nicht geweihten Männern weiter zu stärken." 

Und Thomas Stubenrauch blickt schon gespannt in die Zukunft: „Die Reformschritte vor Ort und die dabei gemachten Erfahrungen sollen 2027 auf kontinentaler Ebene und 2028 in einer weltweiten Kirchenversammlung in Rom gebündelt werden. Ich hoffe sehr, dass es uns durch eine synodale Umgestaltung der Kirche gelingt, unsere Frohe Botschaft inmitten der Welt glaubwürdiger und überzeugender zu verkünden." Text. sp. 

Im Netz.

www.bistum-speyer.de/bistum/synodalitaet 

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