Schmitt. „Deutscher Wein verdient mehr Wertschätzung und eine stärkere Marktposition". Appell an Handel und Verbraucher.
Gleich zu Beginn richtete Schmitt einen Appell an Handel, Verbraucher und Marktteilnehmer. „Deutscher Wein gehört zu den besten der Welt. Wir wünschen uns, dass er auch die Wertschätzung und den Platz im Markt bekommt, der seiner Qualität entspricht. Unsere Winzer liefern Spitzenprodukte – und das sollte sich auch im Regal und im Einkaufswagen widerspiegeln." Der derzeitige Marktanteil von 42 Prozent werde dem nicht gerecht.
Schmitt machte zudem deutlich, dass es für Verbraucherinnen und Verbraucher künftig noch klarere Orientierung beim Weinkauf braucht: „Wer eine Flasche Wein kauft, muss wissen, was drinsteckt.
Geschlossenes Auftreten der Länder – Weinbau bleibt Zukunftsbranche. „Wir ziehen an einem Strang.“
„Der Weinbaugipfel hat gezeigt. Wir ziehen an einem Strang", sagte Schmitt. „Die Länder haben gemeinsam deutlich gemacht, dass der Weinbau ein prägendes Kulturgut, ein starker Wirtschaftsfaktor und ein unverzichtbarer Teil unserer regionalen Identität ist. Wir wollen den Weinbau stärken, modern halten und verlässlich in die Zukunft führen."
Die Länder hätten sich auf eine klare Linie verständigt: stabile Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie, eine stärkere Herkunfts- und Qualitätsprofilierung sowie mehr Sichtbarkeit deutscher Weine im In- und Ausland. „Das gemeinsame Papier der Länder ist ein starkes Signal an Bund und EU", betonte Schmitt. „Wir brauchen verlässliche Unterstützung – vom Weinpaket bis zur besseren Förderung und Digitalisierung."
Schmitt. „Rheinland-Pfalz wird den Weinbau offensiv sichtbar machen."
Schmitt kündigte an, dass Rheinland-Pfalz den Weinbau auch über die fachpolitische Ebene hinaus stärker ins Schaufenster stellen werde: „Wir werden unseren Wein, unsere Anbaugebiete, unsere Goldenen Sechs weiter prominent präsentieren – national und international."
RLP ist Herz des deutschen Weinbaus.
Ein nächster zentraler Auftritt werde die Internationale Grüne Woche in Berlin sein. „Dort werden wir unsere Winzer, ihre Innovationen und ihre unverwechselbaren Herkunftsregionen ins beste Licht rücken", so die Ministerin. „RLP ist das Herz des deutschen Weinbaus. Und das soll man auch sehen." So Schmitt. Text. sp. Foto. Pixabay. Frei.