In der Luitpoldstraße geht es links neben dem bestehenden Gebäude durch die Baustellentür in den neuen zweigeschossigen, 470 Quadratmeter großen Anbau. Voller Neugierde machen die Gäste die ersten Schritte in der ausgeleuchteten Baustelle. Während die Elektriker gerade arbeiten, wird der große Fortschritt deutlich erkennbar. Im Erdgeschoss zeichnet sich der Durchbruch zum bestehenden Gebäude schon ab.
Was alles entsteht.
Die neuen Räumlichkeiten des Hausmeisters lassen sich erahnen, wo der künftige Fahrstuhl sein wird, ist zu sehen und die sanitären Anlagen sind klar zu erkennen. Am Ende des Flurs geht es dann links in die weitläufige Mensa. Der Essensbereich begeistert durch seine offene Gestaltung und dem Blick hinaus in den Schulhof. Im hinteren Bereich findet sich die Essensausgabe, die Küche und die dazugehörigen Kühl- und Mülllagerräume. Über die Beton-Außentreppe (die spätere Fluchttreppe) geht es in das Obergeschoss. Gegenüber von den Toiletten geht es in einen großen Multifunktionsraum, der in zwei Klassenräume geteilt werden kann. Das sind dann auch die Räume, die zum Start des neuen Schuljahrs 2026/2027 direkt benötigt und genutzt werden.
Parallel zu den Arbeiten auf der Baustelle, gab es erste Gespräche zur Innenausstattung. Auf der Etage gibt es ebenfalls einen großen Lehrmittelraum und Kopierraum. Auch der vorgesehene Durchbruch in Richtung Kopierraum im bestehenden Gebäude zeichnet sich schon klar ab.
Die neuen Türen für die Eingänge in der Ruprecht- wie auch in der Luitpoldstraße sind da und werden in den Osterferien ausgetauscht.
Umnutzung im bestehenden Gebäude.
Im Bestandsgebäude werden Räume umgenutzt, sodass ein Sanitäts- und ein Elternraum entsteht, das Lehrerzimmer erweitert werden kann und die Sozialarbeiterin einen Raum erhält. Das Gebäude wird barrierefrei zugängig, sowohl mit Fahrstuhl im Anbau als auch beim Zugang zum Gebäude und zum Schulhof. Eine Teilfläche im Hof wird neu überdacht und vier zusätzliche Lehrerparkplätze am Anbau entstehen, ebenso ein Zaun nebst Grünstreifen als Abgrenzung zum benachbarten Edesheimer Schloss. In einem weiteren Bauabschnitt wird auch das Außengelände ein neues Gesicht erhalten.
Die Kosten. Der „Fahrplan“.
Das Großprojekt, das gemeinsam mit dem Architekturbüro PIA-Architekten umgesetzt wird, kostet den Schulträger, die VG Edenkoben, sechs Millionen Euro. Das Land RLP (745.000 Euro) und die Kreisverwaltung SÜW (124.278 Euro) gewähren Fördermittel. Nach einem Baustellen-Kick-off im April 2025, startete die Maßnahme mit dem symbolischen Spatenstich am 11. Juni 2025. Zum Start des Schuljahres 2026/2027 soll der erweiterte Raum für Bildung genutzt werden können. Wenn alles nach Plan läuft.