24.02.2026 - Neues Gesicht. Der katholischen Kirche.

Bischof Heiner Wilmer SCJ, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Foto. Deutsche Bischofskonferenz. Marko Orlovic. Frei.

SP/WÜRZBURG. Der SPer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann gratuliert Bischof Dr. Heiner Wilmer zu seiner Wahl als neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. „Zugleich danke ich ihm für seine Bereitschaft, in den kommenden sechs Jahren dieses verantwortungsvolle Amt zu übernehmen", so Bischof Wiesemann in einem Statement.

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Die kommenden Jahre seien von vielfältigen Herausforderungen geprägt. „Der neue Vorsitzende steht vor der anspruchsvollen Aufgabe, die unterschiedlichen theologischen Strömungen in unserer Kirche zu einem hörbaren gemeinsamen Zeugnis zu verbinden. Zugleich gilt es, die geistlichen, theologischen und pastoralen Erfahrungen der deutschen Diözesen – selbstbewusst und demütig zugleich – in die Weltkirche einzubringen." Hierfür bringe Bischof Wilmer aufgrund seiner theologischen Kompetenz und seiner spirituellen Prägung im Orden der Herz-Jesu-Priester, seiner Leitungserfahrungen als Generaloberer seines Ordens und als Diözesanbischof sowie seiner kommunikativen und ausgleichenden Art alle notwendigen Voraussetzungen mit, betonte Bischof Wiesemann.

„Als DBK-Vorsitzender wird Bischof Wilmer das Gesicht der katholischen Kirche in Deutschland sein – in gesellschaftlichen Debatten, in ethischen Fragen, im Ringen um Gerechtigkeit, Frieden und den Schutz der Würde jedes Menschen. In seinem ersten Statement hat er hierzu bereits eindringliche Worte zum prophetischen Auftrag der Kirche in unserer Zeit gefunden."

Dank an Bischof Bätzing.

Der SPer Bischof sprach in seinem Statement zugleich seinen Dank und seine Anerkennung dem scheidenden Vorsitzenden, Bischof Dr. Georg Bätzing, aus. „Mit außerordentlichem persönlichem Einsatz – oft an der Grenze des Zumutbaren – hat er die Deutsche Bischofskonferenz in bewegten und für die Kirche herausfordernden Jahren geleitet und die Anliegen der Kirche verbindlich und sympathisch in der Öffentlichkeit vertreten. Mit Mut und Leidenschaft und aus tiefer innerer Überzeugung hat er den Synodalen Weg als Prozess geistlicher und struktureller Erneuerung geprägt, gegen Widerstände verteidigt und zur Verstetigung des synodalen Anliegens beigetragen."

Weg der Erneuerung noch nicht zu Ende. 

Dieser Weg der Erneuerung sei noch nicht zu Ende, betonte Wiesemann. Er verlange Entschlossenheit, geistliche Tiefe und den Mut zu weiteren notwendigen Reformen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir diesen Weg unter dem neuen Vorsitzenden ebenso entschieden fortsetzen werden. 

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