Am 17. April wäre der in KL geborene Bildhauer Gernot Rumpf 85 Jahre alt geworden. Mit zahlreichen Brunnenprojekten, sakralen Gestaltungen und freien plastischen Arbeiten hat Rumpf das öffentliche Bild vieler Städte geprägt.
Zwei Ausstellungsorte.
Am 17. April, dem 85. Geburtstag Gernot Rumpfs, findet in der Villa Böhm um 19 Uhr die Vernissage in der historischen Villa Böhm statt. Kultur-Staatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Marc Weigel, OB der Stadt NW, und der Journalist Dr. Dietrich Mack sprechen Grußworte zur Vernissage, musikalisch wird der Abend begleitet von dem Gitarristen Adax Dörsam.
In der Villa Böhm werden plastische und grafische Arbeiten Rumpfs aus unterschiedlichen Schaffensperioden präsentiert.
Parallel hierzu ist an den WEs der Skulpturengarten der Familie Rumpf in Lachen-Speyerdorf geöffnet. Dieser Ort bietet den Besuchern einen seltenen, persönlichen Einblick in das Schaffen des Künstlers und seiner Familie.
Die Kunst. Eine Familientradition.
Die künstlerische Tradition der Rumpfs reicht weit zurück, bereits der Großvater Ludwig Rumpf war Steinbildhauer wie auch der Vater Otto Rumpf. Die Mutter Martha Rumpf wirkte als Kunsterzieherin und freischaffende Textilkünstlerin. Im Skulpturengarten werden neben Werken seiner Eltern und des Großvaters auch Arbeiten seiner Ehefrau, der Bildhauerin Barbara Rumpf, sowie der beiden Töchter Katharina Rumpf und Eva Rumpf zu sehen sein.
Die Finissage der Ausstellungen findet am 24. Mai, 15 Uhr, im Skulpturengarten Rumpf statt. Text. sp. Foto. Stadt. NW. Frei.