Was Essen, Genuss und Klima gemein haben.
Die mehrfach von der UNESCO ausgezeichnete Ausstellung macht erlebbar, was Essen, Genuss und Klima miteinander zu tun haben. „Die Ausstellung ist spielerisch aufgebaut, interaktiv und lehrreich. Die Exponate sind darauf ausgelegt, dass Besucher aktiv teilnehmen, anstatt nur Texte zu lesen. Beispielsweise wird die CO2-Bilanz unterschiedlicher Lebensmittelverpackungen in einem Exponat spielerisch beleuchtet“, erklärt Lena Dürphold, Beigeordnete der Stadt LD.
Elf Stationen.
Die Ausstellung lädt an elf Stationen dazu ein, sich aktiv mit einem Themenkomplex zu beschäftigen, Tipps für den Alltag mitzunehmen und diese weiterzugeben. Die Station „Reisefieber“ behandelt zum Beispiel die Auswirkung der Faktoren Transport, Saisonalität und Anbauweisen am Beispiel einer Tomate: Mit Gewichten beschwerte Holztomaten machen beim Hochheben die jeweilige CO2-Bilanz spürbar. Die Station „Ver(sch)wendet“ greift das Problem Lebensmittelverschwendung auf. Durch das Öffnen verschiedener Mülleimer wird deutlich, in welchen Bereichen und warum Lebensmittelverschwendung entsteht.
Während des sechswöchigen Ausstellungszeitraumes findet ein buntes Rahmenprogramm mit Aktivitäten von Fachvorträgen über Koch-, Back- und Pflanzaktionen, Erntedankveranstaltungen bis zu Kunst und Kindertheater statt.
Für die Organisation von Ausstellung und Rahmenprogramm taten sich die städtische Jugendförderung (Jufö), die Klimastabsstelle, die Koordinierungsstelle Ehrenamt und das Kulturbüro der Stadt Landau sowie weitere Landauer Vereine und Organisationen zusammen. Insgesamt waren 25 städtische Akteurinnen und Akteure beteiligt. Text. sp.
Im Netz.