Die beiden leiten bereits seit über einem Jahr im Team die Gleichstellungsarbeit innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung und geben jetzt ihre Teilzeitstellen im LDer Sozialamt zugunsten der Gleichstellungsarbeit ab.
„Gleichstellungsarbeit ist eine zentrale Aufgabe in einer modernen, zukunftsorientierten Verwaltung“, betont OB Dominik Geißler „Sie entfaltet ihre Wirkung sowohl innerhalb der Stadtverwaltung, als auch weit darüber hinaus. Ich bin überzeugt davon, dass von guter Gleichstellungsarbeit letztlich alle profitieren (…).“
Bedarf reißt nicht ab. Häusliche Gewalt steigt an.
„Der Bedarf an Beratung, Bildungsangeboten und Vernetzungsarbeit im Bereich Gleichstellungsarbeit reißt nicht ab“, berichten Laura Hess und Ellen Weinberger. „Die Anforderungen und die Komplexität unserer Aufgaben sind in den vergangenen Jahren spürbar gewachsen. Neue Themenfelder, wie die gezielte Unterstützung queerer Menschen, sind hinzugekommen. Zugleich steigen bundesweit die Zahlen partnerschaftlicher Gewalt stetig an. Eine stabile, gut aufgestellte Gleichstellungsstruktur ist daher unerlässlich.“ Auch das erst Anfang des Jahres im Bundestag beschlossene Gewalthilfegesetz werde neue Aufgaben mit sich bringen. Das 2027 in Kraft tretende Gesetz soll den kostenfreien und niederschwelligen Zugang zu Hilfe nach Gewalt für alle Frauen und ihre Kinder sicherstellen. Hierbei werde auch die kommunale Gleichstellungsarbeit eine zentrale Rolle einnehmen. Text. sp.
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