Gefördert werden können Projekte rund um die pfälzische Mundart bis hin zu Siedlungsmundarten in aller Welt, die auf Grundlage des Pfälzischen entstanden sind. Interessierte können jeweils bis zum 31. August eines Jahres ihre Projektskizze mit Budgetplanung einreichen. Über die Vergabe von Fördergeldern entscheidet der Stiftungsrat.
Die Stiftung will den großen kulturellen Schatz des Pfälzischen festigen und verweist dabei besonders auf die Kreativität und die Originalität der Mundart.
Ziel. Anerkennung als Immaterielles Kulturerbe.
Der Schutz, die Pflege und das Ansehen der pfälzischen Mundarten und der Sprechenden liegen der Pfälzischen Mundart-Stiftung besonders am Herzen. Daher ist ein weiterer Stiftungszweck auch die Imagepflege. Hierzu gehört als Fernziel, die Aufnahme in das rheinland-pfälzische und dann in das bundesweite Verzeichnis zur Internationalen UNESCO-Liste „Immaterielles Kulturerbe“ zu erreichen. Ebenso möchte die Stiftung darauf hinwirken, dass in Politik und Medien Strukturen errichtet werden, die der Mundart dauerhaften Schutz und Akzeptanz gewähren.
Die neue Stiftung fühlt sich dem „Bockenheimer Manifest für Vielfalt und Toleranz“ des Förderkreises Mundart Bockenheim aus dem Jahr 2024 verpflichtet, dessen Zustandekommen die Gründer als Mitglieder des Vereins mit initiiert hatten. Rund 180 Kulturschaffende hatten sich hinter dem Text, der sich für den Erhalt einer offenen und multikulturellen Gesellschaft einsetzt, versammelt.
Eine starke Stiftung benötigt Kapital. Deshalb werben die Stifter um Zustiftungen ebenso wie um themenbezogene Spenden, die ebenfalls bereits mit überschaubaren Geldbeträgen möglich sind. Text. pr.
Spendenkonto.
Stiftergemeinschaft der Sparkasse Vorderpfalz
IBAN DE85 5455 0010 0191 4629 93
Verwendungszweck Pfälzische Mundart-Stiftung (immer angeben)
Weitere Informationen zur Stiftung und zur Förderung mundartlicher Projekte bei
Ute Zimmermann. ute.zimmermann2@gmx.de
Dr. Michael Werner. info@hiwwe-wie-driwwe.de