„Außenwirtschaftsförderung ist ein zentraler Baustein für Wachstum und Stabilität. Sie gibt unseren Unternehmen Orientierung auf internationalen Märkten, stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit und schafft Wertschöpfung hier im Land. Ein starkes RLP braucht starke Impulse aus dem Auslandsgeschäft. Dafür setzen wir auf verlässliche Partner und zielgerichtete Unterstützung in etablierten und neuen Märkten", sagte Schmitt.
„Aus vielen Gesprächen weiß ich, wie herausfordernd der Schritt ins Ausland gerade für familiengeführte Unternehmen und Handwerksbetriebe ist. Sie wissen, wie wichtig neue Märkte sind. Aber ihnen fehlt im dichten Tagesgeschäft oft die Zeit und die Ressourcen, um internationale Chancen strukturiert anzugehen. Genau hier setzen wir an."
Programm. Das praktische Unterstützung bietet.
Das Außenwirtschaftsprogramm 2026 umfasst rund 20 Maßnahmen auf fünf Kontinenten. Delegationsreisen, Messebeteiligungen und Fachseminare. Das ist rund ein Drittel mehr als im Jahr 2025. Die Angebote richten sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, die neue Märkte erschließen oder bestehende Kontakte vertiefen möchten.
Die geplanten Maßnahmen reichen von Wirtschaftsreisen nach Nordamerika, Afrika und Asien bis hin zu Messebeteiligungen in Paris, Washington oder Dubai sowie Fachseminaren etwa zu KI und Innovation oder Carbon Capture and Storage (CCS).
Stimmen der Partner.
Johannes Heger, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU). „RLP ist als exportstarker Wirtschaftsstandort auf verlässliche internationale Rahmenbedingungen und eine aktive Außenwirtschaftsförderung angewiesen. Das Außenwirtschaftsprogramm setzt wichtige Impulse. Es eröffnet Unternehmen neue Marktchancen, stärkt ihre Resilienz (Anpassungsfähigkeit) im internationalen Wettbewerb und erhöht die Sichtbarkeit des Standortes im Ausland. Die Maßnahmen sind praxisnah ausgerichtet und eng an den Bedürfnissen der Unternehmen orientiert. Als LVU begleiten wir diesen Prozess seit vielen Jahren, damit unsere exportorientierte Wirtschaft weltweit optimale Bedingungen vorfindet."
Arne Rössel. Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft RLP.
„Wir begrüßen die neuen Maßnahmen des Landes RLPz. Das Programm ‚Gemeinsam auf Auslandsmärkte' 2026 stellt praktische Angebote bereit, die unsere Unternehmen für erfolgreiche Schritte in neue Märkte brauchen. Gemeinsam mit dem Land bringen wir als IHK-Organisation unsere Erfahrung und unser Netzwerk ein, damit unsere Betriebe ihre Exportstärke halten und weiter ausbauen können."
Hans-Jörg Friese, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern RLP.
„Mit maßgeschneiderten Fachseminaren, gezielten Geschäftskontakten und praxisnahen Informationen unterstützen wir Handwerksbetriebe bei der Markterkundung und dem Einstieg ins Auslandsgeschäft."
Neue Schwerpunkte für 2026.
Das Programm setzt thematische Akzente bei Innovation und Digitalisierung, Gesundheitswirtschaft, Biotechnologie, Wein sowie erstmals bei der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und dem Thema Carbon Capture and Storage (CCS). Zu den Zielregionen gehören unter anderem Nordamerika, Süd- und Ostasien, Afrika und Europa – von Silicon Valley über Lagos bis Warschau.
Ziel. Internationalen Erfolg erleichtern.
Ministerin Schmitt. „Viele Unternehmen wollen international wachsen. Aber es braucht Begleitung, Netzwerke und klare Orientierung. Dieses Programm gibt ihnen genau das an die Hand. Damit unsere Betriebe auch morgen stark bleiben." Text. sp. Foto. Pixabay. Frei.