Die aktuellen Werte.
So brachte es BZA im April auf eine Durchschnittstemperatur von 12,4 Grad C. Das ist eine Abweichung vom langjährigen Mittel um sage und schreibe 3 Grad nach oben. Gefolgt von Platz Ohlsbach (BaWü) mit 12,3 Grad und Frankfurt (Main) mit ebenfalls 12,3 Grad.
Seit Jahren misst Winzermeister Stefan Hitziger tagtäglich die Temperaturen an seiner DWD-Station und meldet sie in die Zentrale in Frankfurt. Er selbst ist auch über die Ergebnisse der Messungen in den vergangenen Wochen überrascht. Auch er befand den Frühling bislang als „frisch“. Doch das ist subjektiv, wie er im Gespräch mit suewpress.de betont. Denn. Es zählten ja nicht nur die Werte tagsüber, sondern auch die Nächte. Und die waren vergleichsweise mild. Ein Merkmal. Eiskratzen an den Autoscheiben am Morgen war wirklich so gut wie gar nicht angesagt.
Weitere Werte aus 2025.
Ob es ein Zeichen des Klimawandels ist? Auch die kältesten Ort Deutschlands waren wärmer als sonst. Carlsfeld in Sachsen mit 4,8 Grad. Und weicht damit um 1,5 Grad nach oben ab. Bei den Regenmengen liegt Röbel an der Müritz mit fast 89 Liter pro Quadratmeter ganz vorne. 227 Prozent über dem Durchschnitt. Der trockenste Ort ist Gottfrieding in Bayern mit gerade einmal 2,7 Litern pro Quadratmeter.
Am meisten schien die Sonne in 2025 über dem Lerchenberg in MZ mit 282 Stunden im April. Das sind 170 Prozent des Mittels. Aber auch die „schattigsten“ Orte verzeichnen deutliche Steigerungen bei der Scheindauer. Spitzenreiter ist Schönau am Königssee mit 185 Stunden. Was einer Steigerung auf 142 Prozent entspricht. So die Zahlen des DWD.
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