… Eine Kälte, die dem geplanten Ablauf des Protests gegen die AfD schon mehr als etwas selbigen aus den Segeln nahm. Schlichtweg zu frisch, um an den vorgeschalteten Infoständen auf dem St. Urbansplatz am Bürgerhaus über Stunden hinweg Flagge zu zeigen. Das ging nicht nur der Protestnote setzenden SPD, den Omas und anderen Initiativen gegen Rechts so. Sondern der AfD selbst, die ebenfalls mit einem Infostand vorab vertreten war und auch früher einpackte.
So nahm es nicht wunder, dass sich schließlich nahe des Hotels kaum mehr als 20 bis 30 Personen bei den Omas und nicht mehr bei der SPD auf der anderen Straßenseite einfanden, während die Anhänger der AfD zahlreich im warmen Versammlungssaal zusammenkamen. Und es waren nicht wenige. Der gegen 17.30 Uhr nur sehr mäßig belegte und üppig bemessene P-Platz war ruckzuck bis auf die letzte Box belegt. Mit Nummernschildern aus ganz Deutschland. Von HH über F, LD, SP, KUS oder S bis nach M.
Dann legte die AfD mit ihrer geschlossenen Veranstaltung in der warmen Stube los. Unter anderem mit einem Zuhörer aus der Kurstadt, der noch im Freien mit dem Spruch kokettierte, ein „Opa gegen Links“ zu sein … Dafür setzten VG-Bürgermeisterin Kathrin Flory (SPD) und VG-Ratsmitglied Matthias Ackermann (CDU) mit ihrer Anwesenheit ihrerseits ein Zeichen. Alle Fotos. Robert Wilhelm.