„Wir kommen beim B10-Ausbau gut voran. Erst kurz vor Weihnachten konnten wir eine neue Anschlussstelle plus Raststätte mit neuen Lkw-Parkplätzen bei Wilgartswiesen für den Verkehr freigeben. Und im Januar starten nun die Bauarbeiten für einen weiteren Ausbau-Abschnitt, die Felsnase bei Hauenstein", sagte die Ministerin. „Ich freue mich, dass wir so gut vorankommen und die B 10 Schritt für Schritt zu einer leistungsfähigen, dem heutigen Verkehrsaufkommen angemessenen Bundesstraße ausgebaut wird. Unsere Unternehmen, unser Wirtschaftsstandort sowie unsere Bürger brauchen eine gut ausgebaute, sichere und zuverlässige Verkehrsinfrastruktur. Sie warten schon viel zu lange darauf", betonte Schmitt.
Start jetzt im Januar.
Im Januar startet die Großmaßnahme rund um den Ausbau der B10 im Bereich der „Felsnase" bei Hauenstein. Die Rodungsarbeiten für den 1,4 Kilometer langen Abschnitt der B10 sind beauftragt.
Der derzeit zweistreifige Abschnitt der Bundesstraße entlang einer steilen Felswand ist ein Nadelöhr und auch Unfallschwerpunkt auf der sonst dreistreifigen Strecke zwischen Hinterweidenthal und Wilgartswiesen. In diesem Bereich wird eine zweite, bis zu sechs Meter höherliegende Fahrbahn in den Felshang hineingebaut. Dabei wird der vierstreifige Ausbau zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein bei der Umsetzung des jetzt anstehenden dreistreifigen Ausbaus bereits angemessen berücksichtigt.
Grünbrücke in Planung.
Auch eine Grünbrücke zum Erhalt und zur Wiedervernetzung des faunistischen Austauschs wird errichtet und somit dem Umwelt- und Artenschutz Rechnung getragen. Bevor im Sommer 2026 mit den Erdbauarbeiten für die Maßnahmen begonnen werden kann, sind die betroffenen Hänge diesen Winter vom Bewuchs freizustellen und im kommenden Frühjahr noch Reptilien in neu geschaffene Habitate umzusiedeln.
Fertigstellung 2028. Geplant. Kosten 23,6 Millionen Euro.
Während der Arbeiten im Januar und Februar ist mit Verkehrsbehinderungen auf dem Streckenabschnitt zu rechnen, da aus Sicherheitsgründen teilweise Fahrstreifen gesperrt werden müssen.
Mit der Fertigstellung der Straßenbaumaßnahme wird im Jahr 2028 gerechnet. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 23,6 Millionen Euro.
Hintergrund:
Die bestehende B 10 weist im Baubereich derzeit eine Gesamtbreite von rund 7,50 Meter auf. Die Richtungsfahrbahn für die Fahrtrichtung Landau-Pirmasens wird auf eine Gesamtbreite von 10,50 Meter ausgebaut, so dass zwei Fahrspuren und ein Standstreifen zur Verfügung stehen. Der Ausbau erfolgt bergseitig (Nordseite). Am Bauanfang und Bauende erfolgt der Anschluss an den bereits dreistreifig ausgebauten Bereich der B 10. Text. sp. Grafik. LBM. Frei.