05.01.2026 - Brand. In Sperrmüllfahrzeug. Batterien wohl Ursache.

Batterien sind über die Sammelstellen im Handel zu entsorgen oder können kostenfrei auf den Wertstoffwirtschaftszentren sowie bei der Problemabfallsammlung abgegeben werden. Symbolfoto. Pixabay. Frei.

EDESHEIM. Im Dezember kam es auf dem Gelände des Wertstoff-Wirtschaftszentrums (WWZ) Nord bei Edesheim zu einem Brand in einem Sperrmüllfahrzeug. 

Lesezeit: 01:37 Minuten

Die Mitarbeitenden auf dem WWZ sowie Kollegen der Firma Remondis, die mit der Sperrmüllabfuhr beauftragt ist, hatten den Brand rechtzeitig erkannt, noch bevor das Fahrzeug in der Umladehalle entladen wurde. Sie haben schnell reagiert und die Feuerwehr gerufen, die umgehend vor Ort war und den Brand bekämpft hat. „Dank des koordinierten Einsatzes konnte ein größerer Schaden verhindert werden", hebt Rolf Mäckel, Werkleiter des Eigenbetriebs WertstoffWirtschaft (EWW), hervor.

Brandursachen vorbeugen.

Bereits in der Vergangenheit kam es schon zu Bränden in Entsorgungsfahrzeugen, die durch die unsachgemäße Entsorgung von Batterien, Akkus oder Spraydosen ausgelöst worden waren. Der EWW nimmt den erneuten Vorfall daher zum Anlass, auf die sachgemäße Entsorgung hinzuweisen.

Akkus und Batterien.

Akkus und Batterien sind über die Sammelstellen zu entsorgen, denn sie können beim Pressvorgang im Müll-Entsorgungsfahrzeug beschädigt werden und so in Brand geraten. Im Handel stehen die Sammelboxen bereit, etwa in Supermärkten, Drogerien, Elektrofachmärkten oder Baumärkten. 

Auch in den beiden Wertstoff-Wirtschaftszentren des Landkreises bei Billigheim-Ingenheim (WWZ Süd) beziehungsweise bei Edesheim (WWZ Nord) werden alte Batterien und Akkus angenommen, sowie bei der Problemabfallsammlung mitgenommen. Auch beschädigte oder ausgelaufene Akkus werden angenommen. Diese sind in einem verschlossenen Behälter abzugeben, denn der Kontakt mit einer ausgelaufenen Batterie oder einem ausgelaufenen Akku kann Hautreizungen, Rötungen und sogar leichte Verätzungen verursachen.

Spraydosen.

Spraydosen wie Haarspray oder Sprühlack sind als Problemabfall zu behandeln, da sie unter Druck stehen und, auch wenn sie restentleert sind, noch entzündliche Treibmittel oder gefährliche Inhaltsstoffe enthalten, die bei unsachgemäßer Entsorgung Explosionen, Brände oder Umweltbelastungen verursachen können. Viele Rückgabemöglichkeiten sind geboten. Das Sammelfahrzeug für Problemabfall kommt mindestens einmal im Jahr in jede Ortsgemeinde. Darüber hinaus können auch Termine in den Nachbargemeinden wahrgenommen werden. An sechs Samstagen zwischen Ende Februar und Mitte November können Problemabfälle außerdem in einem der WertstoffWirtschaftszentren abgegeben werden. Text. sp.

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