Die sogenannte Häufigkeitszahl, welche die Straftaten pro 100.000 Einwohner abbildet, sank von 3.995 auf 3.622. Damit liegt die Kriminalitätsgefährdung im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Edenkoben weiterhin signifikant unter dem Landesdurchschnitt von RLP (5.427).
Ein positiver Trend ist der starke Rückgang bei den Rohheitsdelikten (darunter Raub, Körperverletzung und Nötigung). Diese brachen um rund 35 Prozent von 332 auf 215 Fälle ein. Auch im Bereich der häuslichen Gewalt (von 94 auf 72 Fälle) sowie bei den Widerständen gegen Vollstreckungsbeamte (von 8 auf 2 Fälle) gab es erfreuliche Rückgänge.
Wohnungseinbrüche angestiegen.
Wie in den Vorjahren gab es auch 2025 kein einziges Gewaltdelikt gegen das Leben. Einen statistischen Gegenlauf verzeichnet die Polizei hingegen bei den Wohnungseinbrüchen. Hier stiegen die Fallzahlen von 14 auf 21 Taten an. Trotz dieses Zuwachses verbleibt die Einbruchskriminalität in der Region auf einem im Langzeitvergleich niedrigen Gesamtniveau.
Fast 80 Prozent der Verdächtigen sind Männer.
Parallel zu den Fallzahlen sank auch die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen von 621 auf 502 Personen. Der Großteil der Verdächtigen ist männlich (78,7 Prozent) und besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit (74,1 Prozent). Text. sp. Grafik. Polizei. Frei.
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