Bis zur Schließung lebten 76 Menschen in den drei Gemeinschaftsunterkünften der Stadt, davon 42 in der Unterkunft in der Schlachthofstraße. Sie wurden auf die beiden verbleibenden Gemeinschaftsunterkünfte in der Industriestraße und an der Horstschanze verteilt.
Die Entscheidung basiert auf der aktuellen Entwicklung der Zuweisungszahlen. Nach Einschätzung der Verwaltung reichen die derzeit vorhandenen Kapazitäten für die kommenden Jahre aus. Durch die Schließung werden insbesondere Ausgaben für Sicherheitsdienst und Versorgung sowie perspektivisch auch Miet- und Mietnebenkosten reduziert. Zudem können die finanziellen und personellen Ressourcen in der Betreuung an den verbleibenden beiden Standorten gebündelt werden.
„Die Situation bei den Zuweisungen hat sich in den vergangenen Monaten deutlich stabilisiert. Deshalb passen wir unsere Unterbringungsstrukturen verantwortungsvoll an die tatsächlichen Bedarfe an. Gleichzeitig war uns wichtig, dass die Menschen, die zu uns gekommen sind, beim Umzug verlässlich begleitet und ihre individuellen Lebenssituationen berücksichtigt wurden“, sagt Beigeordnete und Sozialdezernentin Lena Dürphold. Text. sp.