Die Daten generieren sich aus den Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Bundesweit gibt es rund 2000 Stück von Ihnen. Eine davon ist die von Winzer Stefan Hitziger, der zusammen mit seiner Frau Nicole auf dem Liebfrauenberg oberhalb der Station nicht nur die DWD-Station täglich ausliest, sondern auch sein Weingut bewirtschaftet. Passend zum Supersommer merkt der Winzer en passent an, dass die Weinlese bei seinen Reben so früh zu Ende war wie seit 100 Jahren nicht mehr. Am 19. September. Hoppala!
Doch zurück zu den Wetterdaten.
So schauen wir denn auch auf die vergleichsweise kühlsten Orte in Deutschland im September. Und siehe da. Alle drei Top-Orte liegen in Sachsen. Auf Platz eins Carlsfeld mit 11,8 Grad. Aber auch mit einem ordentlichen Plus von 2,0 Grad Celsius. Es folgen Zinnwald-Georgenfeld mit 11,9 Grad (plus 2,2) und Deutschneudorf-Brüderwiese mit 12,2 Grad (+ 0,9).
Am meisten geregnet hat es in Cadenberge in Niedersachsen mit 142,2 Liter pro Quadratmeter, was unterm Strich 179 Prozent ausmacht. Besonders trocken war es in Henschtal (RLP). Hier tröpfelte es im September wenige 0,8 Liter.
Besonders viel schien die Sonne in BaWü und besonders wenig in Schleswig-Holstein. Text. rw.