Da wurde in der Woche vor den Osterferien binnen Tagen eine Über-Malaktion am Alfred-Grosser-Schulzentrum mit zum Teil sogar Grundschülern organisiert, die die illegal schwarz-rot-gold getünchten Treppenstufen mit anderen Motiven versehen haben. Das ging selbstverständlich binnen Tagen zu wuppen. Was seit Monaten in der Kurstadt aber gar nicht geht, ist das Stopfen von Schlaglöchern mit bis zu 50 Zentimetern Länge und 7 Zentimetern Tiefe. Auf dem Weg zum Schul- und Schwimmbad-P-Platz in der Friedrich-Ebert-Straße/Ecke Pestalozzi-Straße. Eine Verkehrsfläche mit zig Hunderten An- und Abfahrten am Tag.
Tag für Tag müssen sich nicht nur die Eltern-Taxis, sondern auch Lehrkräfte und Badegäste die Fahrlinie durch die Schlagloch-Piste bahnen und dabei (nicht nur) ihre Reifen ruinieren. Wenn man schon den Unterricht für Übermal-Aktionen ausfallen lässt, sollte man als (Kur!)-Stadt auch in der Lage sein, in der unterrichtsfreien Zeit endlich einmal ein paar Löcher stopfen zu lassen. Aber das bringt ja keine Schlagzeilen …