Kein nerviges Kindergebrüll hallte durch die Gassen, sondern es herrschte ausnahmslos fröhliches Lachen und Gekicher, bunt angemalte Gesichter und jede Menge Luftballons prägten das Straßenbild. Und Stempelkarten. Wer sich 12 Stempel an 12 Spielstationen sicherte, bekommt einen kleinen Preis.
Deutlich mehr Spielstationen.
Der heutige Kindertag ist quasi eine Wiederauferstehung. War das Angebot in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgegangen auf etwa 15 bis 20 Stationen sind es heuer fast 30 an der Zahl. Und an jeder herrschte nicht nur Betrieb, sondern an vielen gab es auch Schlangen beim Anstehen.
Zuvorderst beim Kanu-Club, der auf dem Ludwigsplatz vor der katholischen Kirche ein gut 15 Meter langes Bassin aufgebaut hatte. Das Becken war voll mit freudig paddelnden Zwergen in Mini-Kajaks. Einfach klasse. Oder das Rodeo-Reiten auf einem rotierenden Bullen auf dem P-Platz nahe des Alten Rathauses. Auch hier standen die Kinder zum Teil in der Schlange an, berichtet Marvin Degner von Bro-Light. Richtig was los war auch an den Stationen des Turnvereins BZA. Die Basketballer luden auf dem Platz hinter der Marktkirche zum Körbewerfen ein. Und die Leichtathleten zum sportlichen Geschicklichkeits-Parcours in der Königstraße unweit des Gebäudes „Engel“. Hingucker waren auch die Bundespolizei auf dem Ludwigsplatz, die Polizei auf dem Marktplatz und das Technische Hilfswerk auf dem Schlossplatz. Ein weiterer Anziehungspunkt war auch die Sparkasse inmitten der FuZo. Sowie auch alle anderen Stände und Stationen der Einzelhändler in der ganzen Altstadt.
Fazit.
Ein rundum gelungener Spiele-Tag. BZA kann. Und ein Lob an den Werbekreis um Vorsitzenden Bernd Malysiak und alle weiteren Beteiligten.