13.05.2026 - Ende. B-10-Tunnel-Sperrung. Bilanz.

Rund 40 Prozent der Lkw über 7,5 Tonnen wurden während der Kontrollen über 10 Wochen hinweg von der B 10 zurückgeschickt.

ANNWEILER. Nach insgesamt 72 Tagen endete am Sonntag die Sperrung der Tunnelgruppe bei Annweiler auf der B 10. Grund war die bauliche Ertüchtigung der Tunnel. Für die Anwohner der Umleitungsstrecken durch Rinnthal, Sarnstall und Annweiler bedeutete dies über Wochen hinweg erhebliche Belastungen durch zusätzlichen Verkehr, Lärm und Emissionen. Die Polizei zieht Bilanz.

Lesezeit: 01:15 Minuten

Im Mittelpunkt der polizeilichen Arbeit standen intensive Kontrollen des Schwerlastverkehrs. Insgesamt führten die eingesetzten Kräfte mehrfach täglich Kontrollen durch. Insgesamt 171 an der Zahl, bei der 2.435 Lastkraftwagen überprüft wurden. In 1.005 Fällen mussten Beanstandungen ausgesprochen, beziehungsweise Fahrzeuge zurückgewiesen werden, da diese widerrechtlich die B 10 oder die ausgewiesenen Umleitungsstrecken befuhren.

Zu flott über die örtliche Umgehung. 

Darüber hinaus wurden 14 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, davon 9 Kontrollen an mitgeteilten Beschwerdestellen. Hierbei erfassten die Beamten insgesamt 2.998 Fahrzeuge, wobei 323 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt wurden. Ergänzend kam über einen Zeitraum von drei Tagen ein so genannter Trailer zum Einsatz, mit dem 1.623 Schwerlastfahrzeuge aufgezeichnet und 1.150 Fahrzeuge hinsichtlich möglicher Verstöße überprüft wurden.

Auch die Unfallzahlen zeigen eine insgesamt positive Entwicklung. Während der Sperrung ereigneten sich in den Ortslagen Rinnthal, Sarnstall und Annweiler insgesamt 36 Verkehrsunfälle. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 71 Unfälle. Acht der Unfälle ereigneten sich unter Beteiligung von Lastkraftwagen, im Vorjahreszeitraum waren es 13. Sämtliche Unfälle verliefen mit geringem Sachschaden.

Anfangs fast 70 Prozent widerrechtlich fahrende Lkw. 

Erfreulich aus Sicht der Einsatzkräfte. Der Anteil der widerrechtlich fahrenden Schwerlastfahrzeuge sank im Verlauf der Sperrung. Lag die Quote zu Beginn noch bei rund 67 Prozent, reduzierte sie sich im weiteren Verlauf auf etwas mehr als 30 Prozent. Im Durchschnitt lag sie während der gesamten Sperrzeit bei 41 Prozent. Die örtliche Umleitung durch die Dörfer war nur für Lkws über 7,5 Tonnen mit Genehmigung erlaubt. Der Transitschwerverkehr ohne Genehmigung wurde zurückgeschickt. Text. sp. Fotos. Polizei. Pressefrei. 

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