Erster Gedanke. Schnell raus damit aus dem Haus.
Oertels erster Gedanke. Bloß raus damit aus dem Haus. Geistesgegenwärtig ab in einen Eimer und mit dem Behälter ins Freie. Geistesgegenwärtig ruft er danach gleich bei der Feuerwehr an. Die ist dann auch mit zwei Fahrzeugen und mehreren Mann rasch vor Ort. Die Floriansjünger fackeln nicht lange. Das Phosphor wird in Spezialbehälter umgefüllt und erst einmal mitgenommen, nachdem die Einsatzkräfte alles erst einmal grob mit Wasser abgespült haben, was in der Nähe des Eimers mit dem Glasbehälter war.
Im Krankenhaus durchchecken lassen. Alles okay.
Voraussichtlich wird eine Spezialfirma mit der Entsorgung der hochgiftigen Flüssigkeit beauftragt, sagt ein Feuerwehrmann.
Die Feuerwehr rät Oertel, unbedingt ins Krankenhaus zu gehen, um sich durchchecken zu lassen. Alles okay, wie er am heutigen frühen Nachmittag gegenüber suewpress.de sagt.
Trotz des ersten Riesenschrecks ist er unverzagt und wieder die Ruhe selbst. Auf die Frage, was er denn heute noch macht, meint er gelassen. „Ich gehe jetzt wieder auf den Speicher und gucke nach, nicht dass da noch mehr von dem Zeug rumsteht“ ...