Als Grund der Schließung bis zum Jahr 2028 nennt das Unternehmen das schwache Wirtschaftswachstum in Europa sowie gestiegene Energie- und Arbeitskosten. Zudem erhöhten Zölle und geopolitische Unsicherheiten die Kosten entlang der Lieferketten. So das Unternehmen.
Die SPer OB Stefanie Seiler dazu. „Diese Nachricht ist ein harter Schlag für SP. Hinter den 600 Arbeitsplätzen stehen Menschen und Familien, die teilweise seit Jahrzehnten mit diesem Werk verbunden sind. Das bewegt mich sehr. Mann+Hummel gehört seit über 70 Jahren zu unserer Stadt und hat den Industriestandort SP maßgeblich mitgeprägt. Dass diese Geschichte nun enden soll, nehmen wir nicht einfach hin. Gleichzeitig ist klar. Der Prozess beginnt jetzt erst. Wir werden uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass für die Beschäftigten tragfähige Lösungen gefunden werden und dass der Standort eine industrielle Zukunft behält. SP ist und bleibt eine Stadt mit starkem industriellem Kern."
Wirtschaftsförderer Mario Daum ergänzt. „Unsere erste Sorge gilt den Beschäftigten und ihren Familien. In den kommenden Tagen werden wir uns ein genaues Bild verschaffen. Über den zeitlichen Ablauf, die betroffenen Bereiche und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Es wird unsere gemeinsame Aufgabe sein, Perspektiven zu entwickeln für die Menschen hier am Standort. Daran arbeiten wir ab sofort." Text. sp. Foto. Screenshot. Website. Frei.