Die Kreisverwaltung SÜW musste die Großsporthalle kurzfristig sperren, nachdem die entsprechende Anfrage der Bundeswehr am vorgestern, am Dienstag, eingegangen war. Die Kompanie benötigt vor Ort Platz für rund 110 Soldaten sowie 32 Fahrzeuge. Neben der Großsporthalle nutzt sie dafür den Verkehrsübungsplatz und angrenzende Flächen, die im genannten Zeitraum ebenfalls gesperrt bleiben. Die Reinigung der Halle ist für Sonntag vorgesehen.
Schulbetrieb läuft weiter.
Der Schulbetrieb kann trotz der Übung regulär weiterlaufen. Die Zugänge zur Paul-Gillet-Realschule plus und zur Grundschule Edenkoben bleiben frei. Auch beim Aussteigen aus den Bussen und auf dem Weg zum Schulgelände ergeben sich für die Schüler keine Einschränkungen. Die Fahrradabstellflächen und Sitzgelegenheiten stehen ebenfalls wie gewohnt zur Verfügung.
Auch das Weinstraßenstadion, der Kunstrasenplatz, die Hundewiese sowie die umliegenden Spiel- und Bewegungsflächen können weiterhin genutzt werden. Der Zugang über die Großsporthalle beziehungsweise den Verkehrsübungsplatz ist jedoch nicht möglich. Die Flächen sind über die Eingänge vom Bach her erreichbar.
Das Parken.
Der Parkplatz an der Sportanlage im Holzweg ist bis einschließlich Samstag, 19. September, gesperrt. Die Stadt Edenkoben hat östlich des Kunstrasenplatzes im Sackweg alternative Parkmöglichkeiten eingerichtet.
Übung „Badischer Sturm 2026".
Das ABC-Abwehrregiment 750 „BADEN" führt die freilaufende Übung „Badischer Sturm 2026" vom 14. bis 25. September in RLP, Ba-Wü und Bayern durch. Im Landkreis SÜW betrifft die Übung vom 16. bis einschließlich 19. September insbesondere den Raum Edenkoben und Maikammer.
Insgesamt nehmen nach Angaben der Bundeswehr rund 550 Soldaten sowie etwa 100 Radfahrzeuge an der Übung teil. Trainiert werden verschiedene Aufgaben der ABC-Abwehr, also der Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Gefahren. Dazu zählen unter anderem Erkundungen, Dekontamination mit Wasser und Wasseraufbereitung.
Die Soldaten nutzen während der Übung auch befestigte Straßen sowie Wald- und Wirtschaftswege. Dadurch sind im Straßenverkehr verstärkt Militärfahrzeuge unterwegs. Von der Übung selbst geht für die Bevölkerung und die Umwelt keine Gefahr aus. Teilt die Kreisverwaltung mit. Text. sp.