Wer zu Fuß über den Rathausplatz unterwegs ist, kennt das Problem. Das unebene Pflaster macht das Gehen an manchen Stellen zur Herausforderung. Besonders für Menschen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen. Das Stadtbauamt hat deshalb verschiedene Möglichkeiten untersucht, wie sich die Situation verbessern lässt. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität wurden im August mehrere Verfahren vorgestellt. Das mit Abstand wirtschaftlichste Verfahren ist demnach der Einsatz einer Feinfräse.
Wie im Ausschuss erläutert, birgt der Einsatz jedoch gewisse Risiken und die Qualität des Ergebnisses ist von verschiedenen Rahmenbedingungen abhängig.
Der Plan.
Ob das Verfahren tatsächlich für den Rathausplatz geeignet ist, soll daher nun ein Praxistest zeigen. Am kommenden Mittwoch, 21. Oktober, ab 8 Uhr bearbeitet die beauftragte Fachfirma zunächst eine kleine Fläche abseits der Hauptwege. Dabei werden in mehreren Durchgängen jeweils etwa drei bis fünf Millimeter der Pflasteroberfläche abgetragen. Anschließend wird direkt vor Ort geprüft, ob das gewünschte Ergebnis erreicht wird.
Fällt der Test positiv aus, geht es noch am selben Tag weiter. Dann werden zwei diagonale Wege über den Rathausplatz entsprechend bearbeitet. Sollte sich dagegen zeigen, dass das Pflaster durch die Fräsarbeiten zu stark beschädigt wird, werden die Arbeiten abgebrochen. Text. sp.