EDENKOBEN. Gegen 13:50 Uhr kontaktierte am Mittwoch ein bislang unbekannter Täter zunächst einen 68-jährigen Mann in Edenkoben. Mit der dreisten Behauptung, dessen Tochter habe ein Kind tödlich verletzt, forderte der Anrufer eine Kaution in Höhe von 89.000 Euro für deren Freilassung. Der Angerufene durchschaute den Betrugsversuch jedoch sofort, beendete das Gespräch und verständigte die Polizei. Gegen 15:00 Uhr erhielt ein 83-jähriger Mann aus Edenkoben einen ähnlichen Anruf, mutmaßlich vom selben Täter. Diesmal wurde ein schwerer Unfall der Tochter in München vorgetäuscht. Auch in diesem Fall reagierte das potenzielle Opfer richtig und legte umgehend auf.
HAINFELD. Zwei weitere Fälle ereigneten sich am gestrigen Mittwoch in Hainfeld bei zwei älteren Damen. Hier agierte eine weibliche Täterin, die mit weinerlicher Stimme einen Unfall vorgaukelte. Beide Frauen ließen sich nicht verunsichern und beendeten die Telefonate konsequent.
LD. Am Dienstag kam es auch im Bereich LD vermehrt zu Anrufen bei älteren Menschen, bei denen es sich um Betrugsversuche im Bereich „falsche Polizeibeamte" handelte. So die Polizei. Text. sp. Foto. Polizei. Frei.