Insgesamt investiert die VG rund 1,15 Millionen Euro in die neue Halle. Der Landkreis SÜW beteiligt sich mit 312.500 Euro an den Kosten. In der Halle entstehen unter anderem zwei Stellplätze für Fahrzeuge des Katastrophenschutzes des Landkreises.
Die neue Halle ist ein wichtiger Baustein bei der Weiterentwicklung der Feuerwehr- und Katastrophenschutzinfrastruktur in der VG und auch für den Landkreis. Ereignisse wie die Flutkatastrophe im Ahrtal, zunehmende Extremwetterlagen sowie große Wald- und Vegetationsbrände zeigen, dass die Anforderungen an den Katastrophenschutz in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind.
Wingerter. Voraussetzungen schaffen.
Bürgermeister Simon Wingerter machte beim Spatenstich deutlich, dass sich künftige Schadens- und Katastrophenlagen zwar nicht vorhersehen ließen, die notwendigen Voraussetzungen für einen wirksamen Katastrophenschutz aber bereits heute geschaffen werden müssten. Mit der neuen Halle investiere die VG deshalb nicht nur in Gebäude, Fahrzeuge und Ausrüstung, sondern vor allem in die Sicherheit der Menschen in der VG und im Kreis. Dabei könne man sich auf zahlreiche engagierte und gut ausgebildete Feuerwehrkameraden verlassen.
Seefeldt. Gute Infrastruktur unverzichtbar.
Auch Landrat Dietmar Seefeldt stellte die Bedeutung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte heraus. Eine gute Ausstattung und eine leistungsfähige Infrastruktur seien für den Katastrophenschutz unverzichtbar. Entscheidend seien jedoch die Menschen, die im Ernstfall bereitstünden und Verantwortung übernähmen. Seefeldt dankte den Feuerwehrkameraden für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Schutz der Bevölkerung. Text. sp.