An zwei Aktionstagen, am Samstag, 25. April, von 16 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 2. Mai, von 15 bis 18 Uhr, steht an der Sanitätsstation auf dem Alten Messplatz vor allem eines im Mittelpunkt: Information, Einordnung und persönlicher Austausch rund um Telemedizin.
Besucher erfahren, wie digitale Technologien bereits heute eingesetzt werden, um medizinische Betreuung ortsunabhängig zu ermöglichen. Dabei wird verständlich erklärt, wie telemedizinische Abläufe funktionieren, welche Vorteile sie bieten und wo ihre Grenzen liegen.
Ein zentraler Bestandteil des Angebots ist die Möglichkeit, Telemedizin direkt zu erleben. Vor Ort erhobene Gesundheitsdaten werden zu Demonstrationszwecken datenschutzkonform an medizinisches Fachpersonal übermittelt. Dieses gibt eine orientierende fachliche Einordnung, ohne dass eine individuelle ärztliche Beratung, Diagnosestellung oder Therapieentscheidung erfolgt. Die Darstellung dient ausschließlich der Veranschaulichung telemedizinischer Abläufe.
Kostenloser Gesundheitscheck.
Ergänzend wird ein kostenloser Gesundheitscheck angeboten. Dabei werden grundlegende Vitalwerte wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz gemessen.
High-Tech-EKG.
„Wir möchten den Menschen zeigen, was heute bereits möglich ist, und wie Telemedizin künftig helfen kann, den Zugang zur medizinischen Versorgung zu erleichtern“, erklärt Alexander Martin. Ein technisches Highlight ist das eingesetzte 22-Kanal-EKG, das mithilfe von nur zehn Elektroden zusätzliche Herzableitungen berechnet und so eine erweiterte Betrachtung ermöglicht. Ergänzt wird dies durch den sogenannten Cardiac Electrical Biomarker (CEB), der innerhalb weniger Sekunden zusätzliche Hinweise liefern kann, die einer medizinischen Einordnung bedürfen.
Info.
Das Angebot versteht sich nicht als Ersatz für einen Arztbesuch, sondern als niedrigschwellige Ergänzung im Sinne der Prävention und Information. Es erfolgt keine individuelle medizinische Beratung, Diagnosestellung oder Behandlung. Gleichzeitig ist die Aktion als Pilotprojekt angelegt. Der DRK-Kreisverband möchte Erfahrungen sammeln, wie telemedizinische Anwendungen im praktischen Einsatz funktionieren und wie sie von der Bevölkerung angenommen werden.
Die Teilnahme ist kostenlos. Text. sp. Symbolfoto. sp.