Der Mann war am Donnerstag von Roppeviller in Richtung der Altschlossfelsen aufgebrochen. In einem schwer begehbaren Gelände stürzte der Senior und zog sich eine Kopfverletzung zu. Er setzte noch selbstständig einen Notruf bei den französischen Behörden ab.
Das Gemeinsame Zentrum (GZ) Kehl leitete daraufhin umgehend eine Vermisstenmeldung an die PSer Polizei weiter. Feuerwehren der VG PS-Land, deutsche und französische Drohneneinheiten, Spezialhunde des Rettungsdienstes sowie ein Polizeihubschrauber beteiligten sich bei der Suche.
Wildkamera liefert entscheidenden Hinweis.
Der Durchbruch gelang den Einsatzkräften durch eine Kombination aus lokaler Expertise und Technik. In Absprache mit der zuständigen Revierförsterin werteten Polizisten die Aufnahmen einer Wildkamera aus. Die Bilder zeigten den Vermissten an einem Hochsitz und lieferten den Rettern die letzte bekannte Spur. Kurz darauf schlug eine Wärmebild-Drohne an. Sie ortete einige hundert Meter vom Hochsitz entfernt eine Wärmesignatur im dichten Unterholz. Einsatzkräfte am Boden steuerten die Koordinaten an und fanden den Vermissten um kurz nach Mitternacht. Der Mann war leicht verletzt, aber ansprechbar. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht. So die Polizei. Text. sp. Symbolfoto. Pixabay.