Polizei in den Weinbergen.
„So haben wir es im vergangenen Jahr erlebt, dass die Polizei unsere Mitarbeiter, während der Ausführung Ihrer Traktor-Arbeiten, im Weinberg aufgesucht hat. Dies möchten wir künftig vermeiden. Selbstverständlich achten wir darauf, zur Schlafenszeit, möglichst weit von den Häusern weg zu bleiben. Das gelingt leider nicht immer“, räumt Winzer Walter ein.
Klimawandel fordert seinen Tribut.
Erschwerend komme hinzu, dass es nachts keine allgemeine Geräuschkulisse gibt. „Somit sind unsere Traktordurchfahrten umso deutlicher zu hören. Wie gesagt, liebend gerne würden wir unsere Arbeiten zu den ,normalen' Tageszeiten verrichten. Doch der Klimawandel hindert uns daran und fordert seinen Tribut“, konstatiert der Winzer.
Ab 30 Grad Celsius geht es auch nachts raus.
Zum Schutz von Mensch (Mitarbeiter) und Reben müsse bei Tagestemperaturen jenseits der 30-Grad-Marke eben sehr früh morgens, am späten Abend oder nachts gearbeitet werden.
Vorsorglich seien in diesem Jahr Polizei und Ordnungsamt im Vorhinein von der Winzerschaft informiert worden. Text. sp. Symbolfoto. Pixabay. Frei.