22.09.2026 - Böhämmer-Grundschule. VG-Rat mit großer Mehrheit offen für reine Wärmepumpen-Lösung. Vorher Kosten-Check.

Die Böhämmer-Grundschule. Der Erweiterungsbau soll an die Stelle, wo jetzt die überdachte Pausenhof-Halle steht. Übrigens. Der Abriss wird aufgrund von Verzögerungen nicht in den Herbstferien stattfinden, sondern erst später im laufenden Schulbetrieb, wie Bürgermeisterin Kathrin Flory den VG-Rat BZA informierte. Foto. rw.

OBEROTTERBACH. BZA. Ungewiss war die Reaktion von SPD und FWG im Vorfeld der VG-Ratssitzung am heutigen Dienstagabend in Oberotterbach des geplanten Erweiterungsbaus der Böhämmer-Grundschule in BZA. Und damit, wie SPD und FWG mit dem gemeinsamen Antrag von CDU und Grünen umgehen, den Neubau rein mit Wärmepumpen-Technik auszustatten. Denn mit geringen Modifikationen könnten die Klassensäle mit Wärmepumpen nicht nur geheizt, sondern im Sommer auch gekühlt werden. Im Übrigen könnten bei der Heizungsfunktion mit einer Wärmepumpen-Lösung bis um die Hälfte der sonst anfallenden Kosten eingespart werden. So das Argument der CDU und Grünen. Schließlich ist beschlossen, das ganze, bestehende Alfred-Grosser-Schulzentrum durch die Stadtwerke neu zu bauende Pellet-Heizung in Kombination mit Öl und Gas (Nahwärmenetz) mit zu beheizen. Aber beim Erweiterungsbau ist noch Bewegung möglich. Und siehe da. 

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Ging es in der Debatte zunächst hin und her bezüglich unterschiedlicher Formulierungen, was wie an nächsten Schritten gemacht werden soll, brachte eine von Bürgermeisterin Kathrin Flory anberaumte 15-minütige Sitzungsunterbrechung zur Beratung in den Fraktionen eine weitgehend einvernehmliche Lösung. 

Kosten-Check folgender Varianten.

Die SPD. Das Planungsbüro möge doch die Kosten checken und die Zeitschienen für folgende Varianten ermitteln. Ausstattung nur mit Wärmepumpen. Ausstattung nur mit Wärmepumpen, die heizen und kühlen können. Und die Variante Wärmepumpe in Verbindung mit der Holzpellet-Anlage (Nahwärmenetz). So habe man eine Entscheidungsbasis. Soweit der Vorschlag der SPD, dem sich CDU und Grüne ohne weiteres Federlesen anschlossen. 

Lediglich aus den Reihen der FWG gab es teilweise Ablehnung. Man wolle hier nicht am Abend über einen von Bürgermeisterin Kathrin Flory mündlich formulierten Beschlussvorschlag abstimmen, sondern das Ganze erst einmal aufs Papier gebracht haben, um in Ruhe beraten zu können. Keine Mehrheit im Rat.

Das Abstimmungsergebnis. 

22 Stimmen für das vorgeschlagene Prozedere der Kostenermittlung für die verschiedenen Varianten mit Wärmepumpen-Technik. Dagegen waren 4 Ratsmitglieder. 3 enthielten sich der Stimme. Text. rw.

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