Landrat. „Unglaublicher Zusatz“ im Beschluss.
er am gestrigen Montag tagende Kreistag bekundete unisono, dass die Einrichtung erhalten werden müsse. Der Kreis nimmt bereits am heutigen Dienstag Gespräche mit der Landeskirche zur Prüfung der Träger-Übernahme auf. Bei Verständnis zum Sparzwang angesichts rückgängiger Kirchensteuerzahler sei jedoch der Zusatz für in „unglaublich“, dass, wenn bis 27/28 kein neuer Träger gefunden sei, die Schule kurzer Hand geschlossen werde. Was Schüler und Lehrer (freiwillig) am TGA leisteten, um die Schule am Leben zu halten, zeige die hohe Identifikation mit der Einrichtung. Aufgrund des Zusatzes herrsche große Verunsicherung in der Schule.
Burkhart. Stadt hat Kirche das Land einst geschenkt.
Ins selbe Horn stieß der Annweilerer Bürgermeister Christian Burkhart. Trotz aller Sparzwänge der Kirche erinnerte der Verbandsbürgermeister daran, dass die Stadt Annweiler („damals hatte sie noch Geld“) zur Gründung der Schule und des Internats der Kirche 4,4 Hektar Land hoch oben auf dem Berg geschenkt habe. Zudem seien rund 500.000 Mark für den Bau der Versorgungsanlagen wie Wasser, Strom und Abwasserkanäle, etc. von der Stadt bezahlt worden.
SPD-Fraktionsvorsitzender Torsten Blank bekräftigte die hohe Identifikation der Schüler mit der Schule. Es sei daher angezeigt, schnell Klarheit zu schaffen.
Solidarität bekundete auch Christian Sommer von der FWG. „Wir wissen darum, was Schüler und Lehrer leisten.“ Die Kirche gibt ein Goldstück weg, auch wenn es Geld kostet. Wir stehen hinter dem TGA. Text. rw. Foto. sp.