Eine besonders perfide Variante sind sogenannte Schockanrufe. Dabei setzen die Täter ihre Opfer gezielt unter Druck und versuchen, durch eine erfundene Notlage Angst und Verunsicherung auszulösen. Häufig behaupten die Anrufer beispielsweise, ein Sohn, eine Tochter oder ein anderes Familienmitglied habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und benötige dringend Geld, um eine Haft oder andere Konsequenzen abzuwenden.
Beim sogenannten Enkeltrick geben sich die Täter beispielsweise als Enkel, Kinder oder andere Angehörige aus und täuschen eine finanzielle Notlage vor. Dabei versuchen sie häufig, ihre Opfer dazu zu bringen, selbst den Namen eines Angehörigen zu nennen und bauen das Gespräch anschließend entsprechend auf.
Falscher Polizist am Telefon.
Im Fall von gestern wurde das Opfer von falschen Polizeibeamten angerufen und um einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich gebracht. Anrufe von falschen Polizeibeamten, Staatsanwälten oder Bankmitarbeitenden sind eine bekannte Betrugsmasche. Die Täter behaupten beispielsweise, das Geld oder die Wertgegenstände der Angerufenen seien aufgrund einer drohenden Straftat nicht mehr sicher. Anschließend werden die Betroffenen aufgefordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen an vermeintliche Mitarbeitende zu übergeben.
Die Polizei bittet insbesondere Angehörige älterer Menschen, das Umfeld zu sensibilisieren: Echte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte fordern niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen zur Sicherung oder Verwahrung. So die Polizei. Text. sp. Foto. Polizei.
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