Vor drei Tagen haben die beiden Abenteurer die österreichisch-deutsche Grenze bei Kufstein passiert, haben München, aus ihrer Fahrtrichtung betrachtet, rechts liegen lassen und nach den Südausläufern der Schwäbischen Alb das Herz des Süd-Schwarzwaldes angesteuert. Und dabei noch viele tolle Eindrücke in Bayern und dem Ländle mitgenommen.
Zwischen Moderne und Barock.
Unter anderem haben Birgit und Albert den Ort Erl (noch Tirol) besucht. Mit seinem außergewöhnlich modernen Passions-/Festspielhaus, gebaut als Halbrund-Gebäude. Dazu im Kontrast die beeindruckende Barock-Basilika in Ottobeuren. Arichtektonisch und vor allem innenoptisch ein Meisterwerk, schwärmt Albert. „Du kommst da rein und denkst der Innenraum ist mindestens 300 Meter lang.“ Dann war da noch die enge Straße bei Neuburg, die sich unsere Abenteurer mit ihrem Gespann hoch gequält haben. Oben angekommen. Ein Wow-Erlebnis. Eine majestätische Burg. „Ich stand da, wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange.“ Erzählt Albert über seine Faszination.
Heimkehr für Freitag geplant. Schirmbar. Aber ein Problem.
Nach der Auszeit im Schwarzwald ist die Heimkehr für kommenden Freitag geplant. Mit feierlich-unkomplizierter Ankunft in der Schirmbar vum Pfeffers Bernd am Schweigener Weintor. Enkel Lenny hat das dieser Tage seinen Großeltern vorgegeben: „Opa, am Freitag ist Schirmbar-Tag.“ Nun denn. Allerdings. Ob das so klappt? Da ist noch ein (kleines) Fragezeichen, das bislang niemand so recht auf dem Radar hatte. Denn das Traktor-Wohnwagen-Gespann darf nun einmal nicht den Rhein auf Schnellstraßen oder Autobahnbrücken queren. Und die Fähre bei Neuburg, die sie auf dem Hinweg in die Türkei über den Fluss gesetzt hat, hat laut Albert nun wegen Niedrigwassers den Betrieb eingestellt. Aber die beiden Abenteurer werden bestimmt einen Weg finden ...