Nach einem ersten Testlauf, bei dem vereinzelt technische Probleme festgestellt wurden, geht die Kreisverwaltung jetzt davon aus, dass alle Sirenen einwandfrei funktionieren. Das kann allerdings nur unter realen Bedingungen erneut überprüft werden. Sollte es wider Erwarten erneut zu Komplikationen kommen, so sollen diese bis zum bundesweiten Warntag im September zeitnah angegangen werden.
„Mit dem Sirenen-Warnnetz verfügen wir über ein wichtiges Instrument, um die Bevölkerung im Ernstfall schnell und zuverlässig zu warnen. Nach den Erkenntnissen aus dem ersten Test wollen wir nun sicherstellen, dass das System flächendeckend einwandfrei funktioniert“, betont Landrat Martin Brandl. Ziel des Warntages ist es, die Funktionsfähigkeit aller Sirenenstandorte erneut zu überprüfen und die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut zu machen.
Ablauf des Warntages.
Von 10 bis 11 Uhr werden alle Sirenenanlagen im Landkreis einzeln getestet. Dabei ist jeweils ein kurzer, etwa zehn Sekunden dauernder aufheulender Sirenenton zu hören. In Orten mit mehreren Anlagen erfolgt die Auslösung nacheinander.
Um 11 Uhr folgt die kreisweite Probewarnung mit dem Signal „Warnung der Bevölkerung“. Dieses besteht aus einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton sowie einer anschließenden Sprachdurchsage in deutscher und englischer Sprache.
Gegen 11.30 Uhr erfolgt die Entwarnung. Diese wird durch einen einminütigen Dauerton sowie eine anschließende Sprachdurchsage in deutscher und englischer Sprache signalisiert.
„Die erneute Überprüfung ist entscheidend, um die Zuverlässigkeit des Systems sicherzustellen. Gleichzeitig geben wir den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die Signale kennenzulernen und richtig einzuordnen“, erklärt Christian Betzel, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises GER.
Im Netz.
Umfrage.
www.kreis-germersheim.de/sirenen
Bitte Rückmeldungen, ob die Sirenen-Signale gehört und Sprachdurchsagen verstanden wurden. Text. sp.