Nach einem letzten Stirnrunzeln aufgrund von noch 12-prozentigen Steigungen in den Schwarzwald-Ausläufern, bei denen der alte Deutz (Bj. '61) an seine Grenzen stieß, sind die Türkei-Mittelmeerküsten-Besucher nun entspannt. „Wir fahren jetzt ganz gemütlich heim. Wir schauen, dass wir am Abend einen See finden, an dem wir übernachten können.“ Und natürlich planschen.
Noch irgendwie über den Rhein.
Sie müssen jetzt nur noch irgendwie über den Rhein, um in die Südpfalz zu kommen. Aufgrund des Niedrigwassers hat die Fähre bei Neuburg, die die beiden auf dem Hinweg nach Baden übersetzte, den Betrieb eingestellt. Jetzt müssen sie via einer Brücke wohl ins Elsass rüber und von dort aus gen Norden in die Heimat tuckern.
Und wieder eine Begegnung der besonderen Art.
Mit im Gepäck dabei wohl eine der letzten Anekdoten ihrer Abenteuer-Reise. Am Sonntag machten sie bei Bad Imnau, ein paar Kilometer nördlich von Haigerloch, auf einem öffentlichen Gelände Pause. Alsbald tauchte ein städtischer Mitarbeiter auf. Albert meinte vorbeugend formulierend zu dem Mann, dass sie selbstredend den Platz verlassen würden, wenn sie hier nicht rasten dürften. Es kam ganz anders. Der Mitarbeiter der Stadt wollte nur Hallo sagen. Er hat die beiden eine Woche zuvor aus dem Urlaub kommend an der kroatisch-slowenischen Grenze überholt. So klein ist die Welt ...