Keinen Kontakt zur Stadt bisher gehabt.
Oha. Also hat Hagenbuch völlig vorbei an der Stadt eine Eigeninitiative im Namen der Stadt angeblich zugunsten derselben gestartet, was ihm überhaupt nicht zusteht und damit völlig anmaßend absurd ist.
Konto der VG BZA angegeben.
Zuvorderst deutlich wird das in dem Aufruf, dass Spender ihren Geld-Beitrag auf ein Konto der VG BZA (unter einem bestimmten Kennwort) anweisen sollen. Die Adressaten Stadt oder Stadtbürgermeister tauchen überhaupt nicht auf. Auf den Punkt gebracht. Ein ziemlich unprofessionell anmutendes Vorgehen. Wohl zu sehr auf den Überrumplungsfaktor und die Selbstdarstellung der eigenen Person bei den Medien gesetzt, unter denen meistens jeder der erste bei einer Veröffentlichung sein will. Schnell, schnell. Für Rückfragen keine Zeit. Das dürfte auch erklären, dass wir mehr als einmal bei Hagenbuch nachfragen mussten, bis wir eine ausflüchtige und flapsige Anwort erhielten in Sachen Abmilderung der Kosten für die Stadt durch Übermalen der besprayten Verteilerkästen.
Die Verteilerkästen gehören gar nicht der Stadt.
Dazu stellt Stadt-Chef Augspurger im Übrigen fest. Die Stadt sei nicht im Besitz von Kästen. Die gehörten den Stadtwerken. Das ist korrekt. Und die Stadtwerke, die finanziell blendend dastehen, haben den Großteil der Boxen längst übermalen lassen und finanziert. Einige wenige Verteilerkästen, die frisch gesprayt worden seien, würden nun noch folgen, so der Stadtbürgermeister.
Offenbar mit niemandem irgendwas abgeklärt.
Angemerkt. Etliche Kästen gehören anderen Anbietern wie Telekom, Pfalzwerken oder Post und haben mit der Stadt nichts zu tun. Auch darauf angesprochen geht Hagenbuch mit keinem Wort ein. Unsere Frage an ihn: „Haben Sie Ihre geplante Aktion mit den Besitzern/Eigentümern der betroffenen Stromkästen abgeklärt, ja oder nein?“ Keine Antwort seitens Hagenbuch. Alles gesagt ...